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Aktuelles

Gold für Güterslohneues Artenschutzprojekt für die Goldammer

01.11.2015
„Wie, wie, wie, wie hab‘ ich dich lieb“ – so wird der charakteristische Gesang der Goldammer im Volksmund umschrieben. Der typische Feldvogel der offenen und halboffenen Kulturlandschaft ist wegen des zunehmenden Flächenverbrauchs und der Intensivierung der Landbewirtschaftung im Bestand rückläufig. Die Biostation setzt in Gütersloh und Harsewinkel praktische Maßnahmen um, um ihren Lebensraum zu verbessern. Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Gütersloh.

Die Goldammer (Emberiza citrinella)

Das Federkleid der Goldammer-Männchen ist zur Brutzeit besonders auffällig. Mit ihrem leuchtend gelbgoldenen Kopf, ihrer gelben Unterseite mit rötlicher Brust und ihren dunkelbraun längsgefleckten Flügeldecken machen sie die Weibchen auf sich aufmerksam – 
und erfreuen mit ihrem Prachtkleid den ein oder anderen Vogelfreund. 






Die Goldammer ist ein charakteristischer Brutvogel der offenen und halboffenen Kulturlandschaft. Sie bevorzugt strukturreiche Gebiete mit Hecken, Gehölzen, Alleen und Einzelbäumen. Zudem dienen Brachflächen mit Gehölzaufwuchs, Waldränder, Bahndämme und Schonungen als Brutgebiet. 
Infolge des Flächenverbrauchs  und der zunehmenden Intensivierung der Landbewirtschaftung hat sich der Lebensraum der Feldvögel insgesamt verschlechtert. Somit hat neben der Feldlerche, Kiebitz & Co. auch  die  Goldammer langjährige Bestandseinbrüche zu verzeichnen. In der Roten Liste wird sie auf der Vorwarnliste geführt.

Die Biologische Station hat im Jahr 2015 das Projekt „Gold für Gütersloh – Schutzprojekt für die Goldammer“ ins Leben gerufen. Damit möchte sie sich für die Förderung dieses sympathischen Feldvogels engagieren.

Mit praktischen Maßnahmen, wie die Anpflanzung von Hecken und die Anlage von Brache- und Blühstreifen, wollen wir die Lebensraumbedingungen der Goldammer im Stadtgebiet Gütersloh und in Harsewinkel verbessern.

Im November haben wir in Niehorst die erste Hecke für den sympathischen Vogel gepflanzt. 

Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Gütersloh.