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Aktuelles

Untersuchung zum Vorkommen von Baummarder und Wildkatze wird in Steinhagen und Bielefeld fortgesetzt

12.04.2015
Auch in Steinhagen und in Bielefeld wird die Biologische Station das Vorkommen von Baummardern und Wildkatzen im Teutoburger Wald untersuchen. Im Norden des Kreises Gütersloh konnten wir bereits drei Reviere des sehr scheuen Baummarders (nicht zu verwechseln mit dem Steinmarder!) nachweisen. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung für die Natur Ravensberg.
Zurückgezogen und heimlich lebt der Baummarder in meist ungestörten, großen, zusammen-hängenden Laubwaldgebieten. 

Die Nähe des Menschen meidet dieser Marder - ganz im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten, dem Steinmarder, der als Kulturfolger auch häufig in Siedlungen vorkommt (und schon mal ein Autokabel zerbeißt).




Und auch die Wildkatze ist ein Waldbewohner, den man höchst selten zu Gesicht bekommt - so sie sich denn überhaupt auch angesiedelt hat. 

Die Lebensraumansprüche sind hoch: Auch sie braucht große, zusammenhängende Waldbereiche, in denen sie wenige Störungen durch den Menschen erfährt.


Erstmalig für den Kreis Gütersloh und die Stadt Bielefeld führt die Biologische Station eine Untersuchung zum Vorkommen dieser beiden Waldarten durch. 2013 / 2014 haben wir drei Reviere des Baummarders in Halle und Borgholzhausen nachweisen können.

Mit Hilfe der Unterstützung der Stiftung für die Natur Ravensberg schauen wir nun auch in Steinhagen und Bielefeld nach den beiden gefährdeten Tierarten.

Mehr zu dem Projekt lesen Sie hier.