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Untersuchung zum Vorkommen des Siebenschläfers im Teutoburger Wald


Zur Untersuchung der Siebenschläfer haben wir Wildkameras gegenüber von Bäumen mit Kobeln installiert - in Bodennähe, bzw. mit Fokus auf die Kobel in ca. 4 m Höhe. Als Lockmittel haben wir Äpfel ausgelegt. 

Der Siebenschläfer wurde durch 5 Filme an 3 Standorten im Teutoburger Wald nachgewiesen.








Die kleinen Bilche flitzten während der Aufnahmen die Baumstämme hoch und runter, wurden jedoch nicht beim Fressen der Äpfel aufgezeichnet.

Dies übernahm dafür der Baummarder (Martes martes): Er wurde insgesamt 36 Mal gefilmt und das meistens beim Fressen der Äpfel.  

Lesen Sie hier mehr zum Projekt "Untersuchung zum Vorkommen von Baummarder und Wildkatze im Teutoburger Wald".


Weiterhin wurde in den untersuchten Waldgebieten das Vorkommen vom Großen Mausohr (Myotis myotis) dokumentiert. Neben Siebenschläfer und Baummarder ist auch diese stark gefährdete Fledermausart auf das Vorhandensein von Höhlen in älteren Buchen und Eichen angewiesen, in denen sie sich verstecken kann.

Die älteren Bäume zeigen zudem ein ausgeprägtes Mastmuster von Bucheckern und Eicheln, woran sich der Siebenschläfer mit seiner Reproduktionsaktivität und der Länge seines Winterschlafs sehr gut angepasst hat. Zur Fortpflanzung und damit zum Erhalt seines Bestandes ist der kleine Bilch auf eine sehr gute Nahrungsverfügbarkeit angewiesen. 

Für den Schutz und der Förderung des Siebenschläfers sowie weiterer Bewohner seines Lebensraums ist somit der Erhalt von alten und älteren Rotbuchen-Eichenbeständen von großer Bedeutung.

Zur Verbesserung des Lebensraumes des Siebenschläfers sollten zusätzlich alte Streuobstwiesen im Waldrandbereich erhalten und gepflegt werden. 


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