Logo Biologische Station Gütersloh/Bielefeld e.V.
 
 
 
 
 
Sie müssen JavaScript aktivieren, um diese Seite mit all ihren Features nutzen zu können.
Fördermaßnahmen für Feldvögel im Kreis Gütersloh

Vertragsnaturschutz 

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW)

Im Rahmen des „NRW-Programms Ländlicher Raum" werden Maßnahmen zur naturschutzgerechten Nutzung von Grünland, Acker und sonstigen Biotopen sowie die Pflege von Streuobstwiesen/-weiden und Hecken gefördert.

Ziel ist, die landwirtschaftliche Nutzung über die gute fachliche Praxis hinaus im Sinne des Naturschutzes anzupassen. Bei der freiwilligen Teilnahme an den mindestens fünfjährigen Maßnahmen werden mögliche Mehraufwendungen und Mindererträge finanziell ausgeglichen. Mit der Verbesserung der Lebensräume und der Förderung ausgewählter Arten sollen die Ziele des europäischen Naturschutzes (Natura 2000) unterstützt werden.


Extensive Ackernutzung (LANUV NRW)

(Leitarten im Kreis Gütersloh: Feldlerche und Rebhuhn)


Agrarumweltmaßnahmen

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW)

Die Agrarumweltmaßnahmen sind ein weiterer Baustein des „NRW-Programms Ländlicher Raum". Mit der Honorierung von besonders umweltverträglichen Anbauverfahren in der Landwirtschaft wird die Verbesserung und der Erhalt der Biologischen Vielfalt in der Kulturlandschaft gefördert. Die Teilnahme an den Maßnahmen erfolgt freiwillig und über mindestens fünf Jahre. Mögliche Mehraufwendungen und Mindererträge werden finanziell ausgeglichen.


Agrarumweltmaßnahmen zur Förderung der Feldvögel im Kreis Gütersloh

 

Greening

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW)

Seit 2015 ist nach Beschluss der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) das Greening verpflichtende Voraussetzung für den Erhalt von Direktzahlungen. Dies gilt für alle Landwirte mit Ausnahme von Betrieben, die mit unter 15 ha unter die Kleinlandwirteregelung fallen, und alle Bio-Betriebe. Für Betriebe mit ausschließlich Dauerkulturen gelten keine speziellen Greening-Vorschriften. Weitere Sonderregelungen existieren für Betriebe mit hohem Grünlandanteil. Rahmenbedingungen für das Greening sind:

  • Umbruchverbot für Dauergrünland
  • Anbau von verschiedenen Kulturen auf dem Ackerland (je Kultur mind. 5 % und max. 75 % der Fläche)
  • Schaffung von 5 % ökologischer Vorrangflächen auf dem Ackerland (ab 2018 evt. 7 %)


Fördermöglichkeiten von Feldvögeln im Rahmen von Greening-Maßnahmen im Kreis Gütersloh.

 

Cross Compliance-Verpflichtung

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW)

Die Vorschriften des Cross Compliance bezeichnen die Verknüpfung von Agrarzahlungen an die Einhaltung von Umweltstandards in den Bereichen Umweltschutz, Klimawandel, guter landwirtschaftlicher Zustand der Flächen, Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze sowie Tierschutz ((EU) Nr.1306/20131). Die Verpflichtung umfasst:

  • 7 Standards für die Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ)
  • Regelungen zur Erhaltung von Dauergrünland
  • 13 Regelungen zu den Grundanforderungen an die Betriebsführung (GAB); diese Fachrechts-Regelungen bestehen auch unabhängig von Cross Compliance


Die CC-Verpflichtungen beinhalten auch die Einhaltung der Vorschriften derFauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der Vogelschutzrichtlinie (wie z.B. den Schutz von Kiebitznestern).




Die nächsten 10 Tage - Veranstaltungen
Kontakt
Anschrift
Biologische Station Gütersloh/Bielefeld
Niederheide 63,
33659 Bielefeld

Tel.: 05209 / 980101
Fax: 05209 / 980102

E-Mail
info(at)biostationgt-bi.de